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Die Macht von JA

Zwei Silben. Ein Wort. So klein, so kurz, so unscheinbar, so machtvoll.

Man kann es auf so viele verschiedene Arten aussprechen. Leise, laut, freundlich, kraftvoll, bestimmend, lächelnd, milde, empathisch, klar, murmelnd, stumm usw.

Oder man kann es fühlen, verbunden mit einer innerlichen Haltung.

Man kann es aber auch körperlich ausdrücken, mit Gesten, Körperhaltung, Bewegungen usw.

 

Wie oft in unserem Leben erwischen wir uns, ganz tief in uns zu denken, dass es ein Bild gibt, wie wir sein sollten. Wohin wir uns noch verändern oder verbessern sollen? Wieviel wir noch an uns arbeiten müssen. Wieviel mehr Sport wir machen sollten oder in die Natur raus gehen? Was wir alles noch loslassen müssen? Was wir brauchen oder auch nicht? Die Bandbreite könnte ich nun unendlich ausdehnen, doch irgendwann sollte auch mal Schluss sein. 

By the way fällt mir gerade ein: Schreibe ich zuviel? Oder zuwenig? Kommt es auch gut bei den Leuten an? Oder gibt es Kritik? Drücke ich mich klar genug, intelligent genug, verständlich genug aus? Kann ich auch einfach schreiben, wann es Schluss ist oder bin ich da zu tough? Wenn ich es nicht tue, wo ziehe ich die Grenzen?

Huch erwischt. Und schon wieder ist es passiert. Ich bin voll drin. Gefangen in einem Bild von mir selbst, dass ich denke auf irgendeine Art sein zu müssen.

 

Kennst du das auf irgendeine Art und Weise aus deinem Leben? Nun, ich denke, dass wir das alle kennen. Auf die eine oder andere Art folgen wir alle einem inneren Bild. Ich behaupte mal, dass dieses innere Bild eine Illusion ist. Dennoch halten wir daran fest, bemühen uns, zweifeln wieder an uns, fallen in Unsicherheiten, bewerten und beurteilen uns selbst. Gefangen in dieser Schleife setzen wir uns unter Druck, vergessen auf uns selbst und rennen einem Bildnis hinterher, das wie eine Karotte vor unserer Nase schwebt und dadurch unerreichbar wird.

 

Hast du Lust darauf was Neues auszuprobieren?

JA? J

Sehr gut, ich freue mich. Dann schließe deine Augen für einen Moment. Lass den Atem in dich einfließen und wieder ausströmen. Beobachte das Geschehen und versuche die inneren Bewegungen des Atems wahrzunehmen. Nach einer Weile, öffne dich innerlich für JA. Einfach JA. Zu allem was ist. Jeder Widerstand ist willkommen. Jeder Gedanke, den du nicht denken dürftest ist willkommen. Ja, zu deinem Körper, deinem Aussehen, deinem Leben, Ja zu deiner Sprache, deinem Handeln. Einfach JA und beobachte einfach was passiert.

Kannst du Veränderung wahrnehmen?

 

 

Durch die Hinwendung zum Ja, geben wir die unbewusste oder bewusste Erlaubnis, Situationen in unserem Leben anzunehmen. Die Erlaubnis entspannt uns und öffnet zugleich neue Räume in uns und unserem Leben.

 

 

Ich wünsche dir von Herzen JA J

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Kommentare: 3
  • #1

    Katharina Dzaack (Sonntag, 21 Juni 2020 18:53)

    Liebe Renate, danke für deine guten Beiträge.

  • #2

    georg (Freitag, 26 Juni 2020 07:46)

    Danke Renate du bist einfach super(eine Frau zum heiraten.....) liebe grüsse georg

  • #3

    Danijela (Sonntag, 28 Juni 2020 11:00)

    Liebe Renate,
    Vielen Dank für das JA
    Fühlt sich sehr gut an.
    Und übrigens, du schreibst es sehr sehr gut��
    Liebe Grüße
    Danijela