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Blogreihe: In Zeiten wie diesen.... Blog 6

In Zeiten wie diesen…..

nehme ich die bekannten Worte:  eine Krise ist eine Chance zu sehen, diesmal als Thema. Wir haben im Grunde genommen zwei weltweite Krisen. Die eine nennt sich Corona-Virus und die andere ‚Blacklivesmatter‘, wobei wir hier im Paradies lebend, weder durch das eine noch das andere bis ins Mark, wie man so schön sagt, erschüttert werden.

Wir brauchen keine 1000 Gräber ausschaufeln wie in Brasilien oder zuschauen, wie es zum Beispiel meiner Enkelin in Atlanta bei einer friedlichen Demonstration passierte, es wurde wieder mal ein Afro-Amerikaner erschossen …

So, haben wir dann hier überhaupt eine Krise? Oder ist es einfach mal wieder eine Veränderung, jedoch auf hohem Niveau, denn wir brauchen ja weder hungern noch irgendwelche, nach einem Krieg zerbombte Häuser aufbauen…..

Die Chance zu jammern gibt’s immer und die Möglichkeit hat jeder, genauso rebellieren gegen oder für, je nachdem von welcher Seite ich komme, oder alles was so um uns herum passiert minimieren: es ist ja nur mal wieder eine Grippe, haben wir jedes Jahr, kein Grund zur Sorge!

          Nun möchte ist diese Zeit von Seite der Chance beleuchten:

Wir – viele - waren plötzlich aufgefordert zuhause zu bleiben, mit Kurzarbeit und Homeoffice leben lernen, Kommunikation per Zoom, Skype, Face time etc. in Anspruch nehmen, Familiensysteme schätzen lernen, und vor allem erkennen, um was geht es hier wirklich. Wieviel benötige ich zum Leben, was macht mir Freude, da ich plötzlich mehr Zeit habe und/oder meine Zeit anders einteilen kann, Alternativen finden und kreativ werden, z.B. Masken nähen, was viele ja auch machten.

Viele haben die Möglichkeiten wahrgenommen in die Natur gehen, Rad fahren und Kinder erlebten autofreie Straßen, die sie mit ihren verschiedenen Fahrmöglichkeiten nutzten. Für eine kurze Zeit eine Welt der Unbeschwertheit.

Nun, da sich die Landesgrenzen, des doch so gewohnten Schengenabkommens, wieder geöffnet haben, wir wieder reisen, fliegen, Urlaub planen können, was nun? Wir können JETZT diese Chance in unser Bewusstsein ‚atmen‘ und in Ruhe und mit einer - vielleicht - gelernten Gelassenheit die gemachten Erfahrungen umsetzen, in ein ‚neues‘ Leben integrieren. Ein Aufwachprozess, der rasant an Tempo zugenommen hat, denn es geht hier nicht nur um Österreich oder Europa, sondern es betrifft unseren ganzen Erdball, der in dieser kurzen Zeit auch mal ‚ausatmen‘  konnte.

                Die Frage ist und bleibt offen:

 

Was sind unsere ureigenen Bedürfnisse, die unserer Mitmenschen, der Natur, dem Klima, und damit der ganzen Welt….diese Antworten schlummern in uns, wachen langsam auf oder werden, bewusst wahrgenommen, schon GELEBT – liebe Seele!!

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